Doktorarbeiten

Lumbale Spinalkanalstenose - Thomas Degen

Die spinale Stenose bezeichnet einen verengten Wirbelkörperkanal. Dieser tritt vor allem im Alter aufgrund häufiger Vorwölbung von Bandscheiben in den Spinalkanal, verdickter Bandstrukturen und arthrotisch veränderten Knochenstrukturen im Bereich der Wirbelkörper auf. Die daraus resultierende Kompression der im Wirbelkanal liegenden Nervenstrukturen führt zu zunehmenden Schmerzen und motorischen respektive sensiblen Ausfällen im Bereich der Beine. Bei leichteren Fällen kann Physiotherapie die Beschwerden der Spinalkanalstenose mittels Rücken-stabilisierender Massnahmen lindern.

Eine alternative zur Physiotherapie kann eine Operation sein. Viele Studien zeigen jedoch erst bei schwerer Symptomatik, mit fehlender Besserung physiotherapeutischer Massnahmen, einen Nutzen einer Operation. Dabei können einzeln oder auch kombiniert mehrere Operationsmethoden durchgeführt werden. Welche Methode in welcher Situation einer anderen überlegen ist, ist jedoch nicht abschliessend beurteilbar – eine Dekompressions-Operation nur auf einer Ebene (d.h. ein Wirbelkörper betreffend) oder auch auf mehreren Ebenen? Unterschiedliche Resultate aus früheren Studien sind auch mit der Frage des Vorteils einer zusätzlichen Fusion oder Spondylodese (d.h. Versteifung der Wirbelkörper mit Schrauben und Stäben) verknüpft.

Ich habe in meiner Dissertation die Daten von zwei schweizerischen Zentren mit über 500 Patienten/-innen untersucht. Bei allen Patenten wurden vor und nach der Operation die Schmerzen und die Funktion erfasst. Meine Fragestellung war folgende:

  • Welche Unterschiede zeigen sich bei den Patienten/-innen bezüglich prä- und postoperativen Schmerzen, neurologischen Funktionen und Einschränkungen im täglichen Leben (aufgeschlüsselt nach den verschiedenen Operationsmethoden)?
  • Bis zu welcher Zeit nach der Operation ist noch eine Verbesserung der Schmerzen, der neurologischen Funktionen und alltäglicher Behinderungen zu erwarten?

Ich möchte mit meiner Dissertation einen Beitrag leisten in der optimalen Behandlung älterer Patienten mit einer eingeschränkten Funktion aufgrund eines verengten Wirbelkörperkanal.

Thomas Degen

Für alles eine Pille, doch was sagt die Niere dazu? - Rahel Ernst

In meiner Doktorarbeit untersuche ich die Auswirkung der Polypharmazie auf die Nierenfunktion. Dazu analysiere ich Daten, welche während der Zürcher Knie-Arthrose Studie über 7 Jahre gesammelt wurden. Rund 273 Probandinnen und Probanden wurden nach  dem Einsatz einer Knieprothese während 2 Jahren alle 6 Monate untersucht. Dabei wurden, unter anderem, jedes Mal die eingenommenen Medikamente erfasst sowie die Nierenfunktion geprüft. Es wird also eine relevante Aussage gemacht werden können wie die Nieren mit so vielen Medikamenten umgehen.

Ich möchte mit meiner Dissertation einen Beitrag leisten in der medikamentösen Behandlung älterer Menschen. Das Ziel ist, die Anzahl der Medikamente und deren Interaktionen möglichst gering zu halten und somit die Nieren wie auch die Leber älterer Patienten zu schützen.

Rahel Ernst

Lebensqualität nach Knieersatzoperation: Welchen Einfluss hat Vitamin D? - Britta Feldhaus

Arthrose ist die häufigste muskuloskelettale Erkrankung bei Senioren und weltweit eine der Hauptursachen für körperliche Einschränkungen. Schmerz und funktionelle Beeinträchtigung gehören dabei zu den wichtigsten Symptomen. Sind die konservativen Therapieansätze erschöpft, bleibt als letzte Option meist nur der künstliche Gelenkersatz.

Mit der Alterung der Bevölkerung nimmt auch die Häufigkeit von Kniearthrose, und folglich die Zahl an Knieersatzoperationen zu. Gleichzeitig steht die Lebensqualität, als globales Outcome jeder therapeutischen Intervention, immer mehr im Fokus.

Grosse Beobachtungsstudien weisen darauf hin, dass ältere Menschen mit einem höheren Vitamin D Spiegel ein geringeres Auftreten von Kniearthrose haben. Weiter scheint sich das Wohlbefinden älterer Menschen mit höherem Vitamin D Spiegel zu verbessern. Interventionsstudien, in denen der Einfluss von Vitamin D auf die Lebensqualität von Patienten mit Kniearthrose untersucht wird, fehlen jedoch.

Im Rahmen meines Forschungsprojektes werde ich die Veränderung der Lebensqualität von Patienten mit Kniearthrose nach einseitiger Knieersatzoperation über den Zeitraum von zwei Jahren untersuchen. Ausserdem soll die Auswirkung einer Vitamin D Supplementation in zwei verschieden Dosierungen (Standard-Dosis (800 IE) vs. höherer Dosierung (2000 IE)) auf den Verlauf der Lebensqualität geprüft werden.  Analysiert werden die Daten des „Zurich Multiple Endpoint Vitamin D Trial in Knee Osteoarthritis Patients“, einer 2-jährigen randomisierten und doppelblind-kontrollierten klinischen Studie.

Meine Arbeit soll einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität sowie für zukünftige Therapiestrategien von Patienten mit Kniearthrose nach einseitiger Knieersatzoperation liefern.

Britta Feldhaus
feldhaus-britta.jpg

Testosteron und Kniearthrose - Dr. med. univ. Gregor Freystätter

Mein spezielles Interesse gilt älteren Menschen mit erhöhtem Sturz Risiko. Einer der Risikofaktoren für Stürze ist die Kniearthrose oder Gonarthrose, die eine häufige Gelenkserkrankung im Alter ist. Sie  äussert sich meist mit Knieschmerzen bei körperlicher Aktivität, Schwellung und einem hörbaren Knirschen bei Bewegung. Im Verlauf der Erkrankung kommt es häufig zu einer Einschränkung der Beweglichkeit und zum Gebrauch von Gehhilfen wie Stock, Unterarmgehstütze oder Rollator. Zur Behandlung wird bei Übergewicht eine Gewichtsreduktion, gelenkschonende körperliche Bewegung und Physiotherapie empfohlen. Als letzte Massnahme ist ein operativer Ersatz des Kniegelenks (Kniearthroplastik) möglich.

Bei der Kniearthrose handelt es sich um eine chronische Gelenkserkrankung, die auf eine Schädigung der schützenden Knorpelsubstanz zurückgeht. Risikofaktoren sind Übergewicht, Alter und ein sesshafter Lebensstil. Frauen, besonders nach dem 50. Lebensjahr, sind stärker und häufiger von der Kniearthrose betroffen als Männer. Der Grund dafür ist unklar. Es wird vermutet, dass die Geschlechtshormone Östrogen und Testosteron einen schützenden Einfluss auf das Kniegelenk ausüben.

In meiner Dissertation untersuche ich, ob das männliche Geschlechtshormon Testosteron einen Einfluss auf die Knie Funktion hat und ob ein niedriger Testosteron Spiegel zur Kniearthrose führt.

Weiter untersuche ich mit dem ZAM Team ob die Supplementierung von Testosteron und Vitamin D bei Männern im Alter von 75 Jahren und älter mit niedrigem Testosteron-Spiegel das Sturzrisiko vermindert.
Sind Sie ein Mann, 75 Jahre oder älter und im letzten Jahr gestürzt, dann melden Sie sich bitte bei uns. Sie haben vielleicht einen Testosteronmangel und könnten von unserer T&D Studie profitieren.

Dr. med. univ. Gregor Freystätter

Gesund altern in Europa: Rolle von Lebensstil, sozialen und weiteren Faktoren - Virginia Ghisla

Im Alter möglichst lange eine hohe Lebensqualität zu bewahren ist ein allgegenwärtiges Ziel in unserer immer älter werdenden Gesellschaft. Der Alterungsprozess geht häufig mit einer Abnahme der kognitiven und physischen Leistungsfähigkeit einher und bedeutet somit einen Verlust an Lebensqualität. Er spielt sich jedoch nicht bei allen Menschen gleich ab. Bei einem Teil verläuft der Alterungsprozess schneller, andere bleiben in der gleichen Altersspanne länger gesund und haben einen verlangsamten Alterungsprozess. Worauf beruhen diese Differenzen?

In meiner Dissertation möchte ich diese verschiedenen Alterungsverläufe und die damit verbundenen Faktoren genauer erforschen. Gibt es relevante Unterschiede zwischen den europäischen Ländern, den verschiedenen Geschlechtern oder Altersgruppen? Welche Komponenten würden sich als Ansatzpunkte für präventive Massnahmen eignen? Mit meiner Arbeit möchte ich einen Beitrag zur Erforschung und Förderung gesunden Alterns leisten.

Die Daten, die für diese Untersuchung analysiert werden, wurden im Rahmen der europaweiten „DO-HEALTH“ Studie erhoben.

Virginia Ghisla

ghisla-virginia.png

Unterstützt von der Europäischen Union, der Universität Zürich und der Baugarten Stiftung: "Centre Grant for Aging Research in the Extension of Healthy Life Expectancy and the Prevention of Sarcopenia"

Sturzmuster und resultierende Verletzungen bei älteren Menschen - Simon Gratza

Jeder dritte Mensch im Alter von 65 Jahren stürzt einmal pro Jahr. Im Alter von 80 Jahren stürzt bereits jeder zweite Mensch einmal pro Jahr. Stürze sind damit sehr häufige Ereignisse und sie sind die Hauptursache für Verletzungen bei älteren Menschen. Daher ist die Vorbeugung von Stürzen ein zentrales Ziel in der Altersmedizin.

In meiner Dissertation werte ich über 600 Sturzereignisse bei 370 Teilnehmern der Zürcher Hüftbruchstudie (Nationales Forschungsprojekt-53) und des Zurich Disability Prevention Trials aus. Jeder Sturz wurde in diesen Studien durch Mitarbeiter des Zentrum Alter und Mobilität der Universität Zürich mit einem Protokoll erfasst, welches die Details des Sturzherganges, die Umgebung, und die Verletzungen genau dokumentiert.

Ich möchte mit meiner Dissertation herauszufinden welche Sturzmuster besonders häufig mit Verletzungen, insbesondere Knochenbrüchen, zusammenhängen. Ziel ist mit meiner Dissertation einen Beitrag und Grundlage für die Entwicklung gezielter Sturz-muster orientierter –Trainingskonzepte zu leisten.

Unterstützt von der Baugarten Stiftung: "Centre Grant for Aging Research in the Extension of Healthy Life Expectancy and the Prevention of Sarcopenia"

Simon Gratza

Auswirkung Mangelernährung auf die Leistungsfähigkeit - Stephan Huber

Malnutrition (Mangelernährung) bei Seniorinnen und Senioren ist häufig und wird im klinischen Alltag oft unterschätzt. Sie ist meist multifaktoriell bedingt und entwickelt sich schleichend. Neben chronischen körperlichen Krankheiten, Demenz und Vereinsamung sind auch ein verringertes Geschmacks- und Durstempfinden oder Kau- und Schluckprobleme mögliche Gründe. 

Die unzureichende und einseitige Ernährung führt zu einem Mangel an Makronährstoffen (insbesondere Proteinen) sowie Vitaminen und Spurenelementen.
Folgen sind unter anderem eine Störung des Immunsystems und der Wundheilung sowie ein beschleunigter Muskelabbau.

Für die Studie untersuchen wir über 70-jährige, selbstständig lebende Seniorinnen und Senioren. Mittels standardisierten Assessments und Tests erheben wir Ernährungszustand und körperliche Leistungsfähigkeit zu Beginn der Studie und nach 6 und 12 Monaten. 

Ziel meiner Dissertation ist es, zu untersuchen, ob Seniorinnen und Senioren mit einer Malnutrition eine messbar eingeschränkte Leistungsfähigkeit haben und aufzuzeigen, wie sich diese im Verlauf entwickelt.                                    

Stephan Huber

Unterstützt von der Baugarten Stiftung: "Centre Grant for Aging Research in the Extension of Healthy Life Expectancy and the Prevention of Sarcopenia"

Medizinische Entscheidungen am Lebensende bei Hochbetagten - Kathrin Hug

In der letzten Lebensphase sind Patienten und Ärzte oft mit Therapieentscheidungen konfrontiert, welche einen Einfluss auf die verbleibende Lebensdauer des Patienten haben können. Bei solchen Entscheidungen geht es in erster Linie um Verzicht auf / Abbruch von potentiell lebenserhaltender Therapien oder um die intensivierte Schmerz- und Leidenslinderung mit Medikamenten, welche einen lebensverkürzenden Nebeneffekt haben können. Da das Sterbealter in der Schweiz steigt, sind immer mehr alte Menschen von solchen Therapieentscheidungen betroffen.

Deshalb untersuche ich in meiner Dissertation anhand einer Schweizer Todesfallstudie über medizinische Entscheidungen am Lebensende aus dem Jahr 2013 die Häufigkeit und Charakteristika solcher Entscheidungen bei älteren Menschen.

Das Ziel dabei ist, ein möglichst akkurates Bild zu erhalten, wie oft solche medizinischen Entscheidungen am Lebensende bei alten Patienten gefällt wurden, welche konkreten Therapiearten gar nicht mehr eingesetzt, abgebrochen oder bis zum Lebensende weitergeführt wurden und welche Altersunterschiede es dabei zwischen älteren Menschen bis hin zu den hochbetagten Patienten gab.

Kathrin Hug

Unterstützt vom Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung, dem Förderprogramm Forschung in Palliative Care der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften, der Gottfried und Julia Bangerter-Rhyner-Stiftung sowie der Stanley Thomas Johnson Stiftung.

Lebensqualität nach Kniegelenksersatz: Einfluss der psychischen und geistigen Gesundheit - Patricia Lanz

Im höheren Lebensalter ist die Kniegelenksarthrose weltweit die häufigste Erkrankung des Bewegungsapparates. Betroffene Patienten leiden unter lokalen Schmerzen und sind in ihrer Bewegungsfreiheit häufig eingeschränkt und in gewissen Lebensbereichen möglicherweise sogar auf Hilfe angewiesen. Dies kann zu einer verminderten Lebensqualität führen. Die Implantation einer Knieprothese ist eine sehr gut etablierte und erforschte chirurgische Therapie bei fortgeschrittener Kniegelenksarthrose mit Ziel der Wiedererlangung oder Verbesserung der Mobilität sowie Beschwerdefreiheit, was nachgewiesenermassen auch zu einer Verbesserung der Lebensqualität führt.

Ebenfalls zu einer Verminderung der Lebensqualität im Alter führen das Vorhandensein psychischer Erkrankungen, unter anderen die Altersdepression, sowie das Auftreten von Gedächtnisstörungen. Diese Zusammenhänge wurden bereits in zahlreichen Studien nachgewiesen.

In meiner Forschungsarbeit werde ich untersuchen, inwieweit sich die Lebensqualität von Senioren mit nachgewiesener Kniegelenksarthrose nach erfolgter Operation über einen Zeitraum von zwei Jahren verändert. Dabei wird der Hauptfokus auf den Einfluss der psychischen und geistigen Gesundheit auf diese Veränderung der Lebensqualität gelegt. Die Daten, die für diese Untersuchung analysiert werden, wurden im Rahmen des Zurich Multiple Endpoint Vitamin D Trial in Knee Osteoarthritis Patients erhoben.

Ich möchte mit meiner Dissertation einen Beitrag zur Erforschung und Verbesserung der Therapie älterer Patienten mit Kniegelenksarthrose leisten, bei denen eine einseitige Implantation einer Kniegelenksprothese geplant oder erfolgt ist und die gleichzeitig unter einer psychischen Erkrankung oder Gedächtnisstörungen leiden.

                              

lanz-patricia.png

Demenzprävention durch das Spielen eines Musikinstruments? - Richard Mansky

Die mit der Entwicklung einer Demenz einhergehenden Abnahme der Gedächtnisfunktion ist einer der Hauptgründe für die Abnahme der Lebensqualität und den Verlust der Autonomie im höheren Lebensalter. Zwar gibt es Medikamente, die ein Fortschreiten der Demenz verlangsamen können, jedoch gibt es derzeit noch keine Heilungsmöglichkeit. Damit kommt einem präventiven Ansatz als wichtiges Konzept in der Vorbeugung einer Demenzerkrankung eine entscheidende Rolle zu. 

Diverse Studien weisen darauf hin, dass musikalische Aktivitäten (z.B. Musiktherapie, Singen im Chor und Spielen eines Instruments) die Gedächtnisfunktion im hohen Alter erhalten und sogar fördern können. Insbesondere das Spielen eines Instruments zeigte bereits bei jungem Lebensalter positive Ergebnisse in Hinblick auf die kognitive Leistungsfähigkeit.

Im Rahmen meiner Dissertation möchte ich die Auswirkungen untersuchen, welche das Spielen eines Instruments bei Menschen im Alter von 60 Jahren und darüber auf die Gedächtnisfunktion, die Lebensqualität und die mentale Gesundheit hat. Ich möchte mit meiner Dissertation einen Beitrag zur Erforschung und Verbesserung der Prävention von Demenz leisten.

Die Daten, die für diese Untersuchung analysiert werden, wurden im Rahmen des „Zurich Multiple Endpoint Vitamin D Trial in Knee Osteoarthritis Patients“ erhoben.

Richard Mansky

mansky-richard.png

Unterstützt durch das „Fellowship Active and Healthy Aging“ am UniversitätsSpital Zürich.

Effekt des Vitamin D-Spiegels auf 24h Blutdruckmessung - Sandra Meyer

Rund 1,5 Milliarden Menschen weltweit leiden unter einem zu hohen Blutdruck. Die WHO beschreibt Bluthochdruck als den größten Risikofaktor für Herz-Kreislauferkrankungen.

Das Risiko, einen Bluthochdruck zu entwickeln, beträgt für die Bevölkerung zwischen 55-65 Jahre 90%. Gleichzeitig haben etwa 50 bis 80% älterer Menschen einen Vitamin D Mangel. In grossen Beobachtungsstudien zeigte sich ein Zusammenhang zwischen Vitamin D Mangel und hohem Blutdruck.

In meiner Dissertation untersuche ich bei über 270 Seniorinnen und Senioren im Alter 60+ in wieweit eine genaue Erfassung des Blutdruckprofils mit der Vitamin D Versorgung zusammenhängt.
Mit meiner Dissertation möchte ich dazu beitragen, diesen inversen  Zusammenhang zwischen Blutdruck und Vitamin D bei Senioren nachzuweisen und möglichweise einen Hinweis schaffen, dass die Behebung eines Vitamin D Managels auch eine wichtige Basistherapie zur Herzkreislaufgesundheit sein könnte.

Sandra Meyer

Ernährungsstatus und Muskelmasse - Curtis Nordstrom

Sarkopenie, eine vor allem bei älteren Menschen vorkommende Abnahme von Muskelmasse und Muskelfunktion, wird heute als wichtige Vorstufe der Gebrechlichkeit (Frailty) angesehen. Eine Mangelernährung, insbesondere eine verminderte Eiweisszufuhr, spielt in diesem Rahmen eine wichtige Rolle. Neben ausreichend physischer Aktivität (Stimulation) gilt eine ausreichende Versorgung mit Eiweiss (Substrat) als Grundlage für den Erhalt der Muskelmasse und Muskelfunktion im Alter.

Im Rahmen meiner Doktorarbeit am Zentrum für Alter und Mobilität möchte ich einen Beitrag zur Verbesserung der Muskelgesundheit im Alter leisten. Konkret untersuche ich den Einfluss des Ernährungsstatus auf die Muskelmasse (total und an den Beinen) bei 200 Seniorinnen und Senioren im Alter von 70 Jahren und älter, die bereits einmal gestürzt sind. In diesem Rahmen analysiere ich Daten der Eintrittsuntersuchungen des „Zurich Disability Prevention Trial“1.

Curtis Nordstrom, MS

 

Unterstützt von der Baugarten Stiftung: "Centre Grant for Aging Research in the Extension of Healthy Life Expectancy and the Prevention of Sarcopenia"

1Bischoff-Ferrari HA, Dawson-Hughes B, Orav EJ, et al. Monthly High-Dose Vitamin D Treatment for the Prevention of Functional Decline: A Randomized Clinical Trial. JAMA internal medicine. 2016;176(2):175-183.

 


Wir verwenden Cookies, um unsere Website nutzerfreundlich zu gestalten, sie fortlaufend zu verbessern und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.