Den Alterungsprozess verlangsamen und länger aktiv und gesund beiben​​

Wir erforschen gut verträgliche und wirksame Therapien zur Verzögerung des physiologischen Alterungsprozesses (Delayed Aging) und Verlängerung der gesunden Lebenserwartung (Extension of Healthy Life Expectancy). Unsere Forschung bildet damit die Ziele der modernen Altersforschung ab und verfolgt ein neues Forschungsmodel, welches einen umfassenden Ansatz mit Förderung der Funktionalität über die Stärkung aller wichtigen Organfunktionen verfolgt. Dies umschliesst die Verbesserung der Muskel-, Knochen- und Gelenkgesundheit, Stärkung der Infektabwehr sowie die Erhaltung der Leistungsfähigkeit in den Bereichen Herz-Kreislauf-Gesundheit und Gedächtnisfunktion.

Als zentrales internationales Projekt, welches diese Ziele verfolgt, leiten und koordinieren wir seit 2012 DO-HEALTH, die grösste Altersstudie Europas, die drei Massnahmen zur Verlängerung der gesunden Lebenserwartung bei 2157 Menschen aus fünf Ländern Europas prüft (Medienmitteilung deutsch, englisch). Zitat Studienleiterin Prof. Bischoff-Ferrari: "Mit DO-HEALTH wollen wir einen Beitrag leisten, dass Menschen im Alter 70+ länger aktiv und gesund bleiben können".

Neben der Förderung der gesunden Lebenserwartung zielt unsere Forschung auch auf die frühe Erkennung, Prävention und Behandlung von Frailty (Gebrechlichkeit) ab. Seit 2018 leiten wir im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms Swiss Personalized Health Network ein Driver Project "Swiss Frailty Network & Repository". Damit bilden wir die zwei Extreme des Alterungsprozesses in unserer Forschung ab: Förderung von "Delayed Aging" (Verlängerung der Gesunden Lebenserwartung) und Prävention von "Accelerated Aging" (Frailty, Gebrechlichkeit).

Ein weiterer Forschungsschwerpunkt entwickelt Therapiemassnahmen zur Prävention von "Sarkopenie", ein wichtiges Vorstadium der Frailty (Centre-Grant unterstützt von der Baugarten Stiftung).

Neu und unterstützt durch den Schweizerischen Nationalfonds konnte das ZAM auch einen Forschungsschwerpunkt im Bereich Demenzprävention etablieren. Angesichts gemeinsamer Risikofaktoren Frailty und Demenz sollen so umfassende Präventionskonzepte entstehen.

Prof. Dr. med. Heike A. Bischoff-Ferrari, DrPH
Leiterin Zentrum Alter und Mobilität
Lehrstuhl Geriatrie und Altersforschung, UZH
Klinikdirektorin, Universitäre Geriatrie USZ und Stadtspital Waid

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